mit Ulrike Dangendorf
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Mit Ulrike Dangendorfs Soloprogramm "Atmosphären... Akkordeon" bot der Musik- und Kulturverein seinen Gästen den Genuss einer musikalischen Reise rund um die Welt, bei der das Instrument die Reiseleitung übernahm. |
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Temperamentvoll präsentierte die Musikerin ihre eigenen Kompositionen, in denen die pulsierenden Rhythmen der Völker Osteuropas und deren besondere Melodik mit westlicher Formenlehre eindrucksvoll verbunden sind. Anhand des Beispieles von „Hänschen Klein“ demonstrierte sie verständlich, wie sich aus der Vermischung von Takten aus Marsch- und Tanzmusik diese musikalischen Eigenheiten entwickeln lassen. |
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Die Strahlen der Abendsonne tanzten, von den Tasten des Akkordeons reflektiert, rhythmisch zur Musik auf dem Parkettfußboden und boten dem aufmerksamen Beobachter zusätzlich einen besonderen visuellen Reiz.
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Die von Ulrike Dangendorf erzählten Geschichten und Erlebnisse schienen sich in ihrem Spiel voller Lebenskraft mit der ganzen Bandbreite menschlicher Gefühle und Stimmungen wider zu spiegeln. |
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Man hatte das Gefühl, dass sie von ihr lediglich für das Instrument übersetzt wurden. Besonders deutlich war das bei ihrer „Liebeserklärung an den Ith“, bei ihren Erinnerungen an Rudolstadt, die ihren Ausdruck im „Regentanz“ fanden und bei der Zugabe „Tango für Mieke“ zu spüren, in dem sie das Temperament ihrer kleinen Tochter beschrieb.
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Die "Liebe auf den ersten Ton", die Ulrike Dangendorf dem von ihr gespielten Instrument zuschreibt, war deutlich zu spüren und die Gäste dankten ihr das mit lang anhaltendem Beifall. |
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| Text: Burkhard Wollentin | |