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Niemand will die Spannung stören

Ulrike Dangendorf entführt Zuhörer beim Konzert auf Schloss Baum

Landeszeitung vom 24. Februar 2007

Bückeburg (mig). Das bekannte Schifferklavier konnten Besucher eines Konzertes auf Schloss Baum von einer ganz anderen Seite erleben. Ulrike Dangendorf nahm die Zuhörer mit auf eine Weltreise in Klangbildern.

Es hat etwas Magisches, wenn Ulrike Dangendorf in die Tasten ihres Akkordeons greift. Die Raumgeräusche – das in Kamin knisternde Feuer – all das wird unter ihren Tönen langsam zu einer Einheit. Als dann der „Regentanz“ erklingt, ziehen draußen tatsächlich schwere Wolken auf. Spätestens jetzt erleben die Zuhörer das Konzert mit angehaltenem Atem, keiner will die konzentrierte Spannung stören.

Beim Zigeunern durch Wälder, Städte und Kulturen wird Dangendorf zur Reiseleiterin, gibt Erläuterungen, liest kleine Gedichte vor. Wirklich fassen lässt sich ihr Spiel mit Sprache aber nicht – die internationale Preisträgerin erschafft eine Welt aus Tönen. Mit ihrem Akkoedeon macht sie das Unsichtbare hörbar, gibt Geistern eine Stimme. „Wenn die Gräser Gesichter bekommen, kann es ganz schön gruselig werden“, raunt die Hamelnerin.

Lange Zeit hat sie in einem alten Haus am Ith gewohnt, in der „Ith-Suite“ lässt sie die gespenstische Gebirgslandschaft mit spinnwebzarten Tönen Gestalt annehmen. Meist aber weilt die Folkmusikerin in der Fremde: Frankreich, Russland, die Türkei – überall hat sie Volkslieder gesammelt, Geschichten erlebt. Geschickt mischt die gelernte Pianistin fremde Stile und Rhythmen, stimmt mal eine Tarantella, dann wieder einen Chanson an. Nach großem Beifall schließt sich im Jägersall der Kreis mit einem „Tango für Mieke“, den sie ihrer lebhaften Tochter gewidmet hat.



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Einmal um die Welt in
90 Minuten. Ulrike Dangendorf entführt die Zuhörer in ferne Länder.
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